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Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert

artikelbilder/Artikel_10189_Formalin_37.png
Konzentrierte Formaldydhlösung mit etwa 37% Formaldehydgehalt, gepuffert mit Carbonatpuffer.
Zur Verwendung als Basis zur Herstellung verdünnter Formalingebrauchslösungen in der Histologie und/oder Zytologie, sowie in der Materialographie zur Nutzung als Lösungsmittel / Fixiermittel / Reinigungsmittel.

Art.-Nr.: 10189

Fixieren von Gewebeproben

  •   Gebindegröße und Bestellnummer Nettopreis Menge
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 100 ml
    Bestellnummer: 10189.00100
    7,25 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 250 ml
    Bestellnummer: 10189.00250
    8,21 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 500 ml
    Bestellnummer: 10189.00500
    12,89 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 1.000 ml
    Bestellnummer: 10189.01000
    17,43 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 2.500 ml
    Bestellnummer: 10189.02500
    22,97 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 5.000 ml
    Bestellnummer: 10189.05000
    33,64 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 10.000 ml
    Bestellnummer: 10189.10000
    61,22 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 20.000 ml
    Bestellnummer: 10189.20000
    86,40 €
    Formalin 37 %, säurefrei, stabilisiert - 25.000 ml
    Bestellnummer: 10189.25000
    98,89 €

Wichtige Hinweise

UN-Nummer: 2209

Warnhinweise:

Lagerung: 15 … 25 °C

Haltbarkeit: 24 Monate

Sicherheitsdatenblatt


Produktinformation

Methanol
CH2O
30,03 g/mol
CAS-Nr.: 50-00-0 / 67-56-1

Gebrauchsanweisung

Technische Informationen

Spezifikationen

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:

Bei der Fixierung werden alle in der Zelle ablaufenden Prozesse unterbrochen, unter möglichst optimaler Erhaltung des Zustandes und der Struktur des Gewebes. Biochemische Prozesse wie Autolyse, Verwesung und Fäulnis werden wirkungsvoll verhindert.
Fixierlösung nach Stieve eignet sich zur Fixierung von Hodengewebe und Eierstockgewebe.
Die Fixierlösung ist ausschließlich für die professionelle Anwendung als in-vitro Diagnostikum im histologischen Labor vorgesehen.

Prinzip:

Die Gewebestücke werden in die Fixierlösung eingetaucht. Es findet eine Immersionsfixierung statt. Die Fixierlösung mit einer Konzentration von 4% ist ausreichend, um die Protein des Gewebes zu denaturieren und eine Autolayse zu verhindern. Die metabolischen Vorgänge im Gewebe werden gestoppt.
Das fixierte Gewebe wird fest und gut schneidbar. Die Zellstrukturen und die Zellbestandteile bleiben erhalten und nach Weiterverarbeitung können die Präparate lichtmikroskolisch beurteilt werden.

Verfahren:

Fixierung:

Für die Aufarbeitung von lichtmikroskopischen Standardpräparaten muss die Gewebeprobe direkt nach der Entnahme bearbeitet und fixiert werden.

Gewebeproben in Probengefäße geben und mit Formalin 4 %, Phosphatpuffer pH 7,4 übergießen. Dabei ist die 25fache Volumenmenge des Gewebestücks an Fixiermittel zu verwenden. (für 1x1x1 cm Gewebe = 25 ml Fixierlösung)

Wichtig: Um Möglichkeiten zur Diffusion zu schaffen, angeschnittene Organe, bzw. Organscheiben verwenden, also keine gekapselten Organe.

Beispielprotokoll:

24-96 h Fixierung mit Formalin 4 %, Phosphatpuffer
pH 7,4 bei Raumtemperatur
2- 6 h Fließend Wässern
Anschließend erfolgt die Dehydration des Gewebes in Alkohol und Xylol, sowie die Einbettung in Paraffin.




Jedes Labor sollte eine eigene Arbeitsanweisung für ein Fixierprotokoll erstellen, die sich an den Gegebenheit des Labors und den jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen des Anwenders orientieren.


Weitere mögliche Verwendungen der Komponente wurden im Rahmen der Leistungsbewertung nicht getestet.

Leistung:

Geweberhaltung auf mikroskopischer Ebene mit guter Darstellbarkeit und Differenzierung von Zellen, Zellkernen, Fasern, sonstigen Gewebestrukturen und teilweise subzelluläre Strukturen.

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Signalwort 1: Gefahr
Warnhinweise:

Gefahrenhinweise: 301+311+331 Giftig bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen. 314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. 317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. 335 Kann die Atemwege reizen. 341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. 350 Kann Krebs erzeugen. 370 Schädigt die Organe. Sicherheitshinweise: 260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. 264 Nach Gebrauch Hände gründlich waschen. 280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. 303+361+353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen. 305+351+338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. 310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.