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MAY GRÜNWALD-Eosin

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Diese Lösung wird vor allem für Blutausstriche genutzt. Es handelt sich um eine Mischung aus Eosin Y, Eosin B und Methylenblau und färbt Zellkerne, Nukleinsäuren und Chromosomen sowie basische Bereiche der Zellen.

Art.-Nr.: 11421

Färben von Blutausstrichen

  •   Gebindegröße und Bestellnummer Nettopreis Menge
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 100 ml
    Bestellnummer: 11421.00100
    10,41 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 250 ml
    Bestellnummer: 11421.00250
    17,53 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 500 ml
    Bestellnummer: 11421.00500
    24,25 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 1.000 ml
    Bestellnummer: 11421.01000
    38,07 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 2.500 ml
    Bestellnummer: 11421.02500
    72,78 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 5.000 ml
    Bestellnummer: 11421.05000
    115,22 €
    MAY GRÜNWALD-Eosin - 10.000 ml
    Bestellnummer: 11421.10000
    201,03 €

Wichtige Hinweise

UN-Nummer: 1230

Warnhinweise:

Lagerung: 15 … 25 °C

Haltbarkeit: 15 Monate

Sicherheitsdatenblatt


Produktinformation

Wesentliche Bestandteile:
• Methanol
• May-Grünwalds Farbstoff

Gebrauchsanweisung

Technische Informationen

Spezifikationen

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:

Die May Grünwald Eosin Färbung ist eine Differentialfärbung für fixierte Blut- oder Knochenmarksausstriche und anderen zytologischen Präparaten (z.B. Sputum, Urin). Sie wird oft in Kombination mit der Giemsa-Färbelösung (Artikelnr.: 11418) in dem Färbeprotokoll nach Pappenheim als panoptische Differentialfärbung eingesetzt. Die Färbung differenziert verschiedene Zellen und Zelltypen und erlaubt eine Unterscheidung der verschiedenen Blutzellen und Zellen des Knochenmarks. Neben einer quantitativen Bestimmung der Granulozyten, Lymphozyten und Erythrozyten findet die Färbung in verschiedenen Varianten auch Anwendung in der Diagnostik verschiedener Erkrankungen oder Parasitenbefall (z.B. Plasmoiden). May Grünwald Eosin ist für die invitro Diagnostik durch Fachkreise vorgesehen.

Prinzip:

May Grünwald Eosin besteht aus einer Mischung der Farbstoffe Eosin und Methylenblau und wird in methanolischer Lösung dargeboten. Der basische Teerfarbstoff Methylenblau bildet mit dem Farbstoff Eosin ein Salz, das Methyleneosinat. Da dieses Salz in Wasser nur schlecht löslich ist, wird die Lösung mit Methanol angesetzt.
Das Ergebnis der Färbung ist eine mitunter intensive jeweils typische Färbung der Zellkerne, die auf eine Wechselwirkung (Komplexreaktion) der Farbstoffe Eosin und Azur mit der Zell-DNS zurückzuführen ist. Sie wird vor allem durch den pH-Wert der Färbelösungen und Puffersubstanzen, die Färbezeit und das verwendete Fixativ beeinflusst.

Verfahren:

Die Färbung der Abstrichpräparate kann nach folgenden exemplarischen Protokollen vorgenommen werden.


Färbung nur mit May Grünwald Eosin:
(1) Fixieren in Methanol2 - 5 min
(2) Trocknen der Abstriche an der Luft
(3) May Grünwald Eosin Stammlösung3- 5 min
(4) May Grünwald Eosin Gebrauchslösung6 min
(5) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(6) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(7) Trocknen und Eindecken


Verwendung in der Pappenheim-Färbung:
(1) Fixieren in Methanol2 - 5 min
(2) Trocknen der Abstriche an der Luft
(3) May Grünwald Stammlösung3 - 5 min
(4) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(5) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(6) Giemsa-Gebrauchslösung 15 min
(7) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(8) Spülen in Puffer-Gebrauchslösung1 min
(9) Trocknen und Eindecken

Abhängig vom verwendeten Präparat, Fixativ, Alter des Präparates, Färbezeiten und pH-Wert der Lösung kann das Ergebnis trotz Einhaltung der hier genannten Zeiten beeinflusst werden.


Jedes Labor sollte eine eigene Arbeitsanweisung für ein Färbeprotokoll erstellen, die sich an den Gegebenheit des Labors und den jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen des Anwenders orientieren.


Weitere mögliche Verwendungen der Komponente wurden im Rahmen der Leistungsbewertung nicht getestet.


Empfehlung:
Eventuell auftretende Niederschläge oder Ausfällungen bei häufiger Anwendung können durch Filtration über übliche Faltenfilter beseitigt werden.

Leistung:

Die Färbung differenziert Zellen in der folgenden Weise:

1 Zellkerne: rotviolett
2 Lymphozyten: blau (Zellplasma)
3 Monozyten: graublau (Zellplasma)
4 Granulozyten (neutrophil): rotviolett (Granula)
5 Granulozyten (eosinophil): rötlich-rotbraun
6 Granulozyten (basophil): blau
7 Thrombozyten: blau mit violetten
Innenkörper
8 Erythrozyten: blaßrötlich

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Signalwort 1: Gefahr
Warnhinweise:

Gefahrenhinweise: 225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. 301+311+331 Giftig bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen. 370 Schädigt die Organe. Sicherheitshinweise: 210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. 235 Kühl halten. 260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. 280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. 301+310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 308+311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 403+233 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.

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