Methoden der Kunststoffhistologie

Etablierte Methoden der Trenn-Dünnschliff-Technik

Die Trenn-Dünnschliff-Techniken haben wir im Jahr 2013 in unserem Labor neu etabliert. Ob Knochen, Zähne, Knorpel, verkalkte Strukturen oder andere Hartgewebe, Metalle, Steine und andere mineralisierte Proben: Wir bieten für alle Ansprüche geeignete Einbettungen und Verarbeitungsverfahren.

Die Einbettung in Kunststoff ist dann notwendig, wenn Paraffin nicht hart oder stabil genug ist, der Probe gleichmäßige gute Schneideeigenschaften zu geben. Neben den Anwendungen in der Medizin (Implantate, Stents, Knochenersatzmaterialien) können mit der Trenn-Dünnschliff-Technik auch Proben aus der Geologie, Paläontologie und Mineralogie zu Dünnschliffen verarbeitet werden.

Methoden der Kunststoffeinbettung

  • Epoxidharze (Araldit, Epon, LR-White)
  • Methylmetacrylate / MMA's (Technovit 9100neu)
  • Glycolmethylmetacrylate / GMA's (Technovit 7200)

Methoden weiterer Bearbeitung

  • Bearbeitung mit der Innenlochsäge
  • Trenn-Dünnschliff-Technik
  • Bearbeitung mit der Ultrafräse

Methoden der Auswertung

  • Färben mit histologischen Färbetechniken
  • Immunhistochemische Nachweise
  • Polarisationsmikroskopische Auswertung

Einbettung harter Proben für Trenn-Dünnschliff-Techniken

  • Einbettung in Technovit 9100neu

Technovit 9100neu ist ein kaltpolymerisierender Kunststoff, der sich für nicht entkalkte Knochen und andere harte Materialien eignet. In diesen Kunststoffen eingebettete Proben können sowohl an speziellen Mikrotomen mit Hartmetallmessern geschnitten als auch mit Trenn-Dünnschliff-Systemen gesägt und geschliffen werden.



    • Einbettung in Technovit 7200

    Zähne mit Zahnschmelz und Titan-Implantaten oder andere sehr harte und dichte Materialien betten wir in Technovit 7200 ein, einen extrem harten, lichtpolymerisierenden Kunststoff, der gesägt, geschliffen oder poliert werden kann.



    • Oberflächenbearbeitung mit Ultrafräse

    Mit der Ultrafräse (SM 2600) am PolyCut (Leica SM 2500) können wir Oberflächen von nahezu allen Materialien bearbeiten und mikrometerweise abtragen. Hierbei entstehen in zwei Fräsvorgängen hochpolierte Oberflächen ohne störende Schleifmittelreste.

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