Kontaktformular
(+49) 069/4003019-60
0,00 €
Produkt Anzahl Preis
Zuzüglich Versandkosten
Gesamt 0,00 €

PAP Schnellfärbung Lösung II

artikelbilder/Artikel_14436_PAP_Schnellfaerbung.png
histobilder/picture_PAP_Schnellfaerbung_14436_C.png
Gebrauchsfertige Lösung PAP Schnellfärbung Lösung II zur Verwendung in der Histologie und/oder Zytologie zum Färben von Abstrichpräparaten

Artikelnummer: 14436

Färben von Abstrichpräparaten

  •   Gebindegröße und Bestellnummer Nettopreis Menge
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 100 ml
    Bestellnummer: 14436.00100
    12,37 €
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 250 ml
    Bestellnummer: 14436.00250
    15,77 €
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 500 ml
    Bestellnummer: 14436.00500
    17,15 €
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 1.000 ml
    Bestellnummer: 14436.01000
    31,87 €
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 2.500 ml
    Bestellnummer: 14436.02500
    63,06 €
    PAP Schnellfärbung Lösung II - 60.000 ml
    Bestellnummer: 14436.60000
    1.210,59 €

Wichtige Hinweise

UN-Nummer: 1993

Warnhinweise:

Lagerung: 15 … 25 °C

Haltbarkeit: 24 Monate

Sicherheitsdatenblatt

Produktinformation

Wesentliche Bestandteile:
• Ethanol 96 % vergällt
• Lichtgrün gelblich (C.I.: 42095)
• Eosin G (C.I.: 45380)
• Phosphorwolframsäure
• Bismarckbraun R (C.I.: 21010)
• Lithiumcarbonat gesättigt (ca. 1,3%)
• Essigsäure 99%
• Orange G (C.I.: 16230)

Gebrauchsanweisung

Technische Informationen

Spezifikationen

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:

Die PAP Färbung ist nach Ihrem Erfinder Georg Nicolas Papanicolaou benannt und die meist verwendete Färbemethode für zytologisches Material.
Die Färbung wird in der gynäkologischen in-vitro-Diagnostik für die Früherkennung von Tumoren eingesetzt. Darüberhinaus sind andere zytologische Nachweise mit dieser Färbemethode möglich.
Die Färbelösung Papanicolaous Lösung 3b wird in Kombination mit Papanicolaous Lösung 1a Harris (Artikel-Nr.: 11953) und Papanicolaous Lösung 2a Orange G (Artikel-Nr.: 11957) in der Papanicolaous Färbung angewendet werden.
Die Färbelösung ist ausschließlich für die professionelle Anwendung als in-vitro Diagnostikum im zytologischen bzw. histologischen Labor vorgesehen.

Prinzip:

Nach der Kernfärbung mit Papanicolaou Lösung 1a Harris erfolgt im zweiten Schritt die Zytoplasmafärbung mit Papanicolaou 2a Orange G. Die verhornten und reifen Plattenepithelzellen werden rot-orange dargestellt. Im dritten Färbeschritt kommt Papanicolaou Lösung 3b(EA50) zu Einsatz. Eine polychrome Lösung aus Eosin, Lichtgrün und Bismarckbraun. Durch die unterschiedliche Grösse der Farbstoffmoleküle und die unterschiedliche Beschaffenheit des Cytoplasmas ist es möglich das Plattenepithel in reife oder unreife Zellen zu differenzieren.

Verfahren:

Die PAP-Färbung kann als Handfärbung oder als Automatenfärbung durchgeführt werden. Die zytologischen Präparate werden i.d.R. vor der Färbung mit einem methanolhaltigen Fixiermittel oder speziellen zytologischen Fixativen fixiert. Das luftgetrocknete Material kann dann wie in den beiden folgenden Beispielen gefärbt werden:

Progressive Färbung:
(1)Ethanol 70%2 min
(2)Aqua dest.30 sec
(3)Papaninolaou Hämatoxylin (PAP 1a)3 min
(4)fließendes Leitungswasser5 min
(5) Ethanol 96%30 sec
(6)Papanicolaou Lösung (PAP 2a) 3 min
(7) Ethanol 96%30 sec
(8) Ethanol 96%30 sec
(9)Papanicolaou Lösung (PAP 3b) 3 min
(10) Ethanol 96%30 sec
(11) Ethanol 96%30 sec
(12) Isopropanol 1 min
(13)Xylol2 min
(14)Xylol2 min
(15)Trocknen und Eindecken


Regressive Färbung:

(1)Ethanol 70%2 min
(2)Aqua dest.30 sec
(3)Papaninolaou Hämatoxylin (PAP 1a)5 min
(4)Salzsäure 0,25 %ig1 min
(5)fließendes Leitungswasser5 min
(6) Ethanol 96%30 sec
(7)Papanicolaou Lösung (PAP 2a) 1 min
(8) Ethanol 96%30 sec
(9) Ethanol 96%30 sec
(10)Papanicolaou Lösung (PAP 3b) 1 min
(11) Ethanol 96%30 sec
(12) Ethanol 96%30 sec
(13) Isopropanol 1 min
(14)Xylol2 min
(15)Xylol2 min
(16)Trocknen und Eindecken

Die Färbung kann progressiv oder regressiv erfolgen. Bei einer progressiven Färbung wird überschüssiger Farbstoff durch Spülen in Leitungswasser zu einem wasserunlöslichen Lack umgewandelt (“Bläuen“). Bei einer regressiven Färbung wird durch längeres Färben (“Überfärben“) und durch anschließendes Spülen in 0,1% Salzsäure-Lösung differenziert.

Jedes Labor sollte eine eigene Arbeitsanweisung für ein Färbeprotokoll erstellen, die sich an den Gegebenheit des Labors und den jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen des Anwenders orientieren.


Weitere mögliche Verwendungen der Komponente wurden im Rahmen der Leistungsbewertung nicht getestet.

Leistung:

Erwartete Ergebnisse Lichtmikroskop:


Zellkerne:blau, dunkelviolett
Zytoplasma:blaugrün
Verhornt:rot-orange
Erythrozyten:rot
Bakterien:grau-blau
Trichomonaden:grau-grün

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Signalwort 1: Gefahr
Signalwort 2: Gefahr
Warnhinweise:

Gefahrenhinweise: H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H302+H312+H332 Gesundheitssch.dlich bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H370 Schädigt die Organe. Sicherheitshinweise:P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P308+P311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. P403+P235 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten. P501 Inhalt / Behälter der Entsorgung gem.. den .örtlichen/nationalen/internationalen Vorschriften zuführen.

Empfohlene Produkte