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KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel)

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Für Magnetwerkstoffe. Die Proben sollten elektrolytisch poliert sein.

Zur Herstellung einer kolloidalen Fe3O4 - Suspension wird Lösung A auf 30-40°C erwärmt und unter kräftigem Rühren mit Lösung B gemischt. Fe3O4 wird filtriert und mehrmals mit dest. Wasser gewaschen. 1ml Fe3O4 wird mit 30 ml 0,3%iger Seifenlösung gemischt. 1 Tropfen der Suspension wird auf die Probenoberfläche gegeben und mit einem Deckglas abgedeckt.
Die behandelte Probe wird im Hellfeld oder Dunkelfeld eines Auflichtmikroskops betrachtet. Die Fe3O4 - Teilchen dekorieren die Domänenwände wegen des dort herrschenden ungleichmäßigen magnetischen Feldes.

Art.-Nr.: 18979

Ätzmittel für Magnetwerkstoffe

  •   Gebindegröße und Bestellnummer Nettopreis Menge
    KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel) - 100 ml
    Bestellnummer: 18979.00100
    7,83 €
    KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel) - 250 ml
    Bestellnummer: 18979.00250
    8,03 €
    KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel) - 500 ml
    Bestellnummer: 18979.00500
    14,50 €
    KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel) - 1.000 ml
    Bestellnummer: 18979.01000
    27,76 €
    KIT: Bitter-Technik (Ätzmittel) - 2.500 ml
    Bestellnummer: 18979.02500
    62,68 €

Wichtige Hinweise

Warnhinweise:

Lagerung: 15 … 25 °C

Haltbarkeit: 24 Monate

Produktinformation

Wesentliche Bestandteile:
• Eisen(III)-Chloridlösung für Bitter Technik
• Natronlauge / NaOH 10 % (~ 2,7 mol/l)

Technische Informationen

Spezifikationen

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:

Für Magnetwerkstoffe (Eisen, Nickel und Kobaltlegierungen; Pulverwerkstoffe, Weichferrite; ,martensitische Stähle, Hartferrite; AlNiCo, PtCo, CuNiFe, CuNiCo, FeCoCr, MnAlC - Legierungen).

Die Bitter-Technik ist eine reine Streufelddekorationstechnik. Die entstehenden Muster liefern keine Informationen über die Größe oder Richtung der Magnetisierung, aber in Materialien mit ausreichend großen externen Feldern können Bitter-Muster schnell Informationen über die Größe und Form eventuell vorhandener Domänen in Magnetwerkstoffen liefern. Die Bittermuster-Bildgebung wurde von Kittel und Galt (1956) und Craik (1974) beschrieben.

Prinzip:

Bei der Bitter - Technik wird eine dünne kolloidale Suspension magnetischer Partikel auf eine magnetische Oberfläche gestrichen. Die Partikel (Fe3O4-Teilchen) sammeln und agglomerieren sich in Regionen, in denen magnetische Felder der Probe vorhanden sind, typischerweise über Domänenwänden. Die dekorierten Domänenwände können dann mit einem Lichtmikroskop oder wenn eine höhere Auflösung erforderlich ist, mit einem Elektronenmikroskop abgebildet werden.

Die Auflösung der Bitter-Methode hängt in erster Linie sowohl von der Größe der einzelnen oder agglomerierten Partikel im Kolloid als auch von der Auflösung des Mikroskops ab, das zur Abbildung der Muster verwendet wird. Der Kontrast bei der Bitter-Methode hängt von ausreichend großen Streumagnetfeldgradienten ab, um welche sich die magnetischen Partikel sammeln. Obwohl bestimmte Ferrofluide für Streufelder bis zu einigen hundert A/m empfindlich sein können, können die Streufelder einiger Materialien mit hoher Permeabilität oder geringer Anisotropie immer noch zu klein sein, um abgebildet zu werden. Aus diesem Grund funktioniert die Technik im Allgemeinen besser mit Magneten höherer Kohäsion oder rechtwinklig magnetisierten Proben. Wie bei jeder magnetfeldsensitiven Domain-Imaging-Technik kann es schwierig sein, die magnetische Struktur aus dem beobachteten Bitter-Musterbild abzuleiten, da die externen Magnetfelder das Ergebnis von nichtlokalen Variationen in der Magnetisierung der Probe sein können.

Verfahren:

1) Zur Herstellung einer kolloidalen Fe3O4 - Suspension wird Lösung A auf 30-40°C erwärmt und unter kräftigem Rühren mit Lösung B gemischt.

2) Die so gewonnene Fe3O4 wird filtriert und mehrmals mit dest. Wasser gewaschen.

3) 1ml Fe3O4 - Suspension wird mit 30 ml 0,3%iger Seifenlösung gemischt.

4) 1 Tropfen der Suspension wird auf die Probenoberfläche gegeben und mit einem Deckglas abgedeckt.

5) Die behandelte Probe wird im Hellfeld oder Dunkelfeld eines Auflichtmikroskops betrachtet.

Die Fe3O4 - Teilchen dekorieren die Domänenwände wegen des dort herrschenden ungleichmäßigen magnetischen Feldes.

6) Solange die magnetischen Partikel in Lösung bleiben, kann man mit dem Bitter-Muster die Bewegung von Domänen und Domänenwänden beim Anlegen eines Magnetfeldes untersuchen.
Die Reaktionszeit des Ferrofluids kann jedoch aufgrund der Viskosität des Kolloids recht langsam sein. In manchen Fällen kann es mehrere Minuten dauern, bis sich das Bitter-Muster vollständig ausbalanciert hat. Die Fähigkeit, die Bewegung der Domänenwand zu beobachten, während ein Magnetfeld angelegt wird, ist wesentlich, wenn man versucht, die magnetische Struktur von der Probentopographie zu trennen.










Leistung:

Bei der Bitter - Technik wird eine dünne kolloidale Suspension magnetischer Partikel auf eine magnetische Oberfläche gestrichen. Die Partikel (Fe3O4-Teilchen) sammeln und agglomerieren sich in Regionen, in denen magnetische Felder der Probe vorhanden sind, typischerweise über Domänenwänden. So können Bitter-Muster schnell Informationen über die Größe und Form eventuell vorhandener Domänen in Magnetwerkstoffen liefern.

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Signalwort 1: Gefahr
Warnhinweise: