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Eosin 0,5 %, methanolisch

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Der synthetische saure Farbstoff Eosin färbt acidophile (basische/eosinophile) Strukturen rot, vor allem Zellplasmaproteine, Mitochondrien, das glatte endoplasmatische Retikulum, Kollagen und Keratin.

Art.-Nr.: 12433

Färben von Gewebeproben

  •   Gebindegröße und Bestellnummer Nettopreis Menge
    Eosin 0,5 %, methanolisch - 250 ml
    Bestellnummer: 12433.00250
    17,91 €
    Eosin 0,5 %, methanolisch - 500 ml
    Bestellnummer: 12433.00500
    22,31 €
    Eosin 0,5 %, methanolisch - 1.000 ml
    Bestellnummer: 12433.01000
    30,44 €
    Eosin 0,5 %, methanolisch - 2.500 ml
    Bestellnummer: 12433.02500
    54,73 €

Wichtige Hinweise

UN-Nummer: 1230

Warnhinweise:

Lagerung: 15 … 25 °C

Haltbarkeit: 24 Monate

Sicherheitsdatenblatt


Produktinformation

Wesentliche Bestandteile:
• Methanol
• Eosin G (C.I.: 45380)

Gebrauchsanweisung

Technische Informationen

Spezifikationen

Gebrauchsanweisung / Protokoll / Anwendungsempfehlungen

Verwendung:

Eosinfärbelösung dient nach einer Kernfärbung mit Hämatoxilin zur Gegenfärbung von Proteinen, Bindegewebe, Fasern und Keratin. Zur Färbung werden Abstrichpräparate, Gefrierschnitte, Dünnschicht-präparate, oder Paraffinschnitte verwendet. Die Färbelösung ist ausschließlich für die professionelle Anwendung als in-vitro Diagnostikum im histologischen bzw. zytologischen Labor vorgesehen.
Die Färbelösung Eosin 0,5%ig, methanolisch kann einzeln oder in Kombination mit Hämatoxilin, (z. B. Artikel-Nr.: 10231) in der H&E-Färbung angewendet werden.

Prinzip:

Eosin (Tetrabrom-Flourescein-Natrium) wird regressiv gefärbt, es wird also erst überfärbt und anschliessend differenziert. Das in saurer Lösung vorliegende Eosin färbt Cytoplasma und extracytoplasmatische Strukturen (Kollagen). Durch Abgabe von H+-Ionen der sauren Lösung bekommt das Cytoplasma eine positive Ladung. Negativ geladenes Eosin kann an das Cytoplasma binden. Eine Verstärkung der Eosinfärbung kann man erreichen, indem das Gewebe mit Säure vorbehandelt wird oder der Färbelösung einige Tropfen Essigsäure zugegeben werden. Es kommt zu einer vermehrten H+-Ionenanlagerung an den Aminogruppen der Proteine. Üblicherweise wird ein pH-Wert zwischen 4 und 6 eingestellt. Der pH-Wert der Lösung beeinflusst den Farbton. Bei alkohol. Lösungen kann der gleiche Effekt erzielt werden (jedoch ohne die Möglichkeit einen pH-Wert anzugeben), indem definierte, empirisch ermittelte Mengen von Essigsäure der alkohol. Lösung hinzugegeben werden, um das gewünschte Färbeergebnis zu erzielen.

Verfahren:

Beispiel für eine Hämatoxilin-Eosin-Färbung:

(1)Schnitte entparaffinieren
(2) Schnitte mit absteigender
Alkoholreihe rehydratisieren
(3) Aqua dest. 3 min
(4) Hämatoxylin, sauer nach Mayer(*optional) 5 min
(5) Fliessend Wässern in Leitungswasser 5 min
(6) Eosin 0,5%ig, methanolisch 5 min
(7) Fliessend Wässern in Leitungswasser 4 min
(8) Entwässern mit aufsteigender
Alkoholreihe
(9) Klären mit Xylol, eindecken

*optional
Zur Kernfärbung können ausser dem angegebenen Hämatoxylin weitere angewendet werden, wie z.B.:

Hämatoxylin 5%igArtikel-Nr.: 11217
Hämatoxylin, nach GILL–IArtikel-Nr.: 10216
Hämatoxylin, nach GILL–IIArtikel-Nr.: 11769
Hämatoxylin, nach GILL–IIIArtikel-Nr.: 11773
Hämatoxylin nach MassonArtikel-Nr.: 12388




Jedes Labor sollte eine eigene Arbeitsanweisung für ein Färbeprotokoll erstellen, die sich an den Gegebenheit des Labors und den jeweils zu bearbeitenden Fragestellungen des Anwenders orientieren.


Empfehlung:
Eventuell auftretende Niederschläge oder Ausfällungen bei häufiger Anwendung können durch Filtration über übliche Faltenfilter beseitigt werden.



Weitere mögliche Verwendungen der Komponente wurden im Rahmen der Leistungsbewertung nicht getestet.




Leistung:

Zu erwartenden Ergebnisse:

Zytoplasma:rosa-rot
Erythrozyten:orange

Optional:
Kernfärbung mit Hämatoxylin, sauer nach Mayer
(Artikel-Nr.: 10231)

Zellkerne:blau/violett

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Signalwort 1: Gefahr
Warnhinweise:

Gefahrenhinweise: 225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. 301+311+331 Giftig bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen. 370 Schädigt die Organe. Sicherheitshinweise: 210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen. 233 Behälter dicht verschlossen halten. 240 Behälter und zu befüllende Anlage erden. 241 Explosionsgeschützte elektrische/Lüftungs-/Beleuchtungsgeräte verwenden. 242 Funkenarmes Werkzeug verwenden. 243 Maßnahmen gegen elektrostatische Entladungen treffen. 260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. 270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen. 271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. 280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz tragen. 301 310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 303 361 353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen. 312 Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 304 340 BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. 311 GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 308 311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen. 233 Behälter dicht verschlossen halten. 403 235 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten.