Versilberungen und andere Metallnachweise für die Anwendung in Biomedizin, Ökologie und Toxikologie
Der Kurs Versilberungen und Metallnachweise behandelt Verfahren zum Nachweis kleinster Mengen von Metallen und ihren Verbindungen, sowie die spezifische Zell- und Gewebedifferenzierung durch Versilberungen.
Derartige Nachweisverfahren bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Medizin (z.B. zum Nachweis von degenerativen Erkrankungen und Infektionsherden), in der Gerichtsmedizin (z.B. strominduzierte versus verbrennungsbedingte Hautveränderungen), in der Ökologie (z.B. Schadstoffnachweise in Böden und als Ablagerungen auf Lebewesen) und in der Toxikologie (z.B. Vergiftungen oder Nachweis unerlaubter Lebensmittelzusätze). Im Kurs werden ausgewählte Verfahren behandelt und in Hinblick auf ihre Verwendbarkeit kritisch evaluiert (z.B. Nachweis von Blei (nach TIMM), von Calicium (Alizarin-Rot), Eisen (Berliner Blau, etc.) von Kupfer (Rhodanin, sowie Versilberungen nach Bodian, Cajal, Grocott, Warthin-Starry, Gomori, u.a.).
| Kurstermin | Kurstitel | Freie Plätze | Anmelden |
|---|---|---|---|
| 08.11. - 12.11.2010 | Versilberungen und Metallnachweise in der Histologie |
Gerne können Sie uns für individuelle Vereinbarungen zu den Kursen oder Fragen zu Inhalten und Abläufen kontaktieren.
Kursstufen für Versilberungen und Metallnachweise
Basiskurs (1 Woche)
- Fragestellung und spezifische Methodenauswahl, Vermeidung von Artefakten
- Vorbehandlung der Gewebe, Einbettung und Schnitttechniken
- Herstellung von Färbe- und Imprägnierungslösungen
- Durchführung von Färbungen (manuell und im Automaten)
- Mikroskopieren und Auswerten
