Personalisierte Medizin – Prätherapeutisches Screening

Personalisierte Medizin für moderne Tumortherapie

Die Entwicklung zielgerichteter Tumortherapien erfordert eine fundierte Methode zur automatisierten, quantitativen Untersuchung der Rezeptorexpression in Gewebeproben, um eine belastbare Patientenselektion durchzuführen.

MORPHISTO® hat im Rahmen eines BMBF-geförderten Verbundprojektes quantitative Screeningverfahren für die IHC entwickelt, die mit Hilfe des modernen Gewebe-Analysesystems von TissueGNOSTICS durchgeführt werden.

Mit modernsten Mikroskopen und automatisierten Auswertungsverfahren bieten wir wissenschaftlich fundierte Auswertungen und Scorings von Schnitten, Schnittserien und ganzen Studien, inkl. ausführlichem Bericht der Ergebnisse.

Quantitative Auswertungen werden personenunabhängig und jederzeit reproduzierbar über modernste automatisierte Mikroskopie-Auswertungssysteme durchgeführt.

Automatisiertes, quantitatives IHC Screening für prätherapeutische Selektion

Das Prinzip einer zielgerichteten, personalisierten Therapie mit zytotoxischen Konjugaten ist die Anreicherung des Wirkstoffes am Wirkungsort, bedingt durch eine Überexpression eines spezifischen Rezeptors im Tumorgewebe. 

 

Personalisierte Tumortherapie basiert auf hochpotenten, zytotoxischen Wirkstoffen, die an spezielle Peptidhormone gekoppelt werden, um den Wirkstoff gezielt in das Tumorgewebe einzuschleusen und dieses zu zerstören. Gesunde Gewebe kommen hierbei nicht mit dem Wirkstoff in Kontakt, wie dies etwa bei der klassischen Chemotherapie der Fall ist. Hierdurch kann eine Steigerung der Effektivität bei gleichzeitiger Reduktion eventueller Nebenwirkungen erreicht werden.

 

Grundlage für die personalisierte Tumortherapie ist ein prätherapeutisches Screening potentieller Patienten mit besonderem Hinblick auf eine Anwendung der Konjugate im Rahmen des personalisierten therapeutischen Ansatzes („Personalized Medicine“). MORPHISTO® entwickelt standardisierte, quantitative Methoden zur automatisierten Untersuchung von Rezeptorexpression in Gewebeproben für die prätherapeutische Patientenselektion. 

Unsere Partner für die Methodenentwicklung

Die Digitalisierung und Auswertung erfolgt an einem Zeiss Axio Imager.Z2 mit 8-Slide-Objektträgertisch und vollständiger Automatisierung und Motorisierung. Das Mikroskop ist ausgestattet mit Durchlicht, Auflicht, Fluoreszenz, Polarisation, Phasenkontrast, Dunkelfeld, Hellfeld und DIC-Objektiven von 2,5 x bis 100 x Vergrößerung bei sehr hohen numerischen Aperturen für feinste Details.

Die Ansteuerung des Mikroskopes und Auswertung der Schnitte erfolgt mit den speziell von TissueGNOSTICS entwickelten Software-Modulen:

 

 

TissueFAXS

TissueFAXS ist das Digitalisierungsmodul. Histologische Schnitte werden automatisch und mit beliebiger Vergrößerung digitalisiert und zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Für jedes Präparat wird das jeweils optimale Objektiv und Beleuchtungsverfahren gewählt.

HistoQUEST

HistoQUEST ist das Hellfeld-Analyse-Modul. Die Auswahl von Farbwerten erlaubt die Differenzierung und Analyse von Zellkernen, Gewebekomponenten und IHC-Markierungen.

 

TissueQUEST

TissueQUEST ist das Fluoreszenz-Analyse-Modul. Mit diesem Modul und einer speziellen Fluoreszenz-Camera können fluoreszenzmarkierte Schnitte sehfeldweise ausgewertet werden.

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